• des Tages
    Tatjana von Rom (* zwischen 222 und 235 in Rom; † vor 250 in Rom) war eine geweihte Jungfrau und Märtyrin des 3. Jahrhunderts.
    Tatjana wurde der Überlieferung zufolge zur Zeit des Kaisers Severus Alexander in Rom geboren, ihr Vater war bereits zum dritten Mal zum Konsul ernannt worden. Ihres Glaubens wegen wurde sie dem Kaiser, der gegen Christen hart vorging, vorgeführt. Später wurden ihr die Haare abgeschnitten, und sie wurde grausam gequält. Der Überlieferung zufolge versuchte man vergeblich, Tatjana auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen und den Löwen vorzuwerfen, so dass man sie schließlich enthauptete.
    Tatjana wird in der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen als Heilige verehrt; ihr Gedenktag ist der 12. Januar.
  • des Tages
    Hilarius von Poitiers (französisch Saint-Hilaire; * um 315 in Poitiers; † 367 ebenda) war ein Bischof und Kirchenlehrer und während des Arianischen Streits ein herausragender Vertreter der Trinitarier in der Westlichen Kirche.
  • des TaGES
    Severin von Noricum (Severinus; * um 410; † 8. Januar 482 in Favianis, vermutlich dem heutigen Mautern an der Donau) war ein spätantiker Heiliger, Missionar und Klostergründer in Noricum. Über sein Leben berichtet Eugippius in einer „Gedenkschrift“ (Commemoratorium), die unter dem Titel Vita sancti Severini („Das Leben des heiligen Severin“) bekannt ist.
  • des Tages
    Polyeuktos von Melitine
    Polyeuktos war Offizier des römischen Heeres zur Zeit der Kaiser Decius und Valerian. Er wurde zu Beginn der Verfolgungen durch eine Vision Christi bekehrt und getauft und zerstörte dann Götzenbilder. Gefangen genommen bekannte er auch gegen den Rat seiner Frau und seines Schwiegervaters, des Prokonsuls Felix, öffentlich seinen Glauben und wurde deshalb mit dem Schwert hingerichtet.
  • des Tages
    Aquila Pudens Pudentius war ein römischer Senator und lebte im 1. Jahrhundert.
    Sein lateinischer Name bedeutet Der Sittsame. Mit seiner Frau Priscilla hatte er fünf Kinder. Es ist möglich, dass er der Pudens war, mit dem Dichter Martial befreundet war. Er hatte ausgedehnte Besitzungen am Esquilin in Rom. Zusammen mit seiner Frau, seinen beiden Töchtern Pudentiana und Praxedis und seinen beiden Söhnen Timotheus und Novatus soll er Petrus in seinem Haus in Rom Gastfreundschaft gewährt und Arbeit gegeben haben. Dieser Besuch soll die Familie dazu bewogen haben, den alten Göttern abzuschwören. Infolgedessen soll er in seinem Haus christliche Feiern und Zeremonien veranstaltet haben.
  • des Tages
    Der heilige Valentin von Rätien (* vor 435; † um 475 in Mais, nahe dem heutigen Meran) war einer der ersten Bischöfe von Passau.
  • des Tages
    Als „heilige drei Könige“ oder „Weise aus dem Morgenland“ bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums (Mt 2 EU) erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Μάγοι, Magoi, wörtlich „Magier“), die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie weder als „Heilige“ noch als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Die Dreizahl und Attribute von Königen entstammen einer umfangreichen Legendenbildung, die erst im späten 3. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Die in der Westkirche verbreiteten Namen Caspar, Melchior und Balthasar werden erstmals im 6. Jahrhundert erwähnt. Dagegen sprechen eine syrische Quelle des 7. Jahrhunderts aus Edessa.
  • des Tages
    Basilius von Caesarea (Βασιλεῖος Basileĩos, Aussprache im 4. Jahrhundert: /βasiˈliːos/, * um 330 in Caesarea, Kappadokien; † 1. Januar 379 ebenda) war als Asket, Bischof und Theologe eine der herausragenden Gestalten im spätantiken Christentum. So gehörte er als „Neunicäner“ zu den geistigen Vätern des Glaubensbekenntnisses von Nicäa-Konstantinopel (381), und seine Mönchsregeln sind grundlegend für das orthodoxe Klosterleben, mit großer Ausstrahlung auch auf die Ordensregeln der lateinischen Westkirche.
  • des Tages
    Gregor von Nazianz, auch Gregorius von Nazianzus, altgr. Γρηγόριος Α’ ὁ Ναζιανζηνός, Γρηγόριος ὁ Θεολόγος (* um 329 in Arianzos bei Nazianz (östl. von Aksaray) in Kappadokien; † 25. Januar 390 ebenda), war Bischof von Sasima (heute das Titularbistum Sasima) in Kappadokien, dem heutigen Çavdarlı, kurzzeitig Metropolit von Konstantinopel und mit Basilius dem Großen und dessen Bruder Gregor von Nyssa einer der drei kappadokischen Väter, die auch als das kappadokische Dreigestirn bezeichnet werden. Alle drei prägten die Theologie des 4. Jahrhunderts mit der Ausarbeitung der Lehre von der Trinität entscheidend.
    Er ist einer der vier großen griechischen Kirchenlehrer der Alten Kirche.
  • des Tages
    Gordius (latinisiert aus griech. Γόρδιος, transliteriert Gordios) (* im 3. Jahrhundert in Caesarea in Kappadokien (heute Kayseri in der Türkei); † um 320 in Caesarea) war ein christlicher Märtyrer. Er gilt in mehreren christlichen Konfessionen als Heiliger beziehungsweise als denkwürdiger Glaubenszeuge.